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Modellbau
Planvorlage |
mini-sail
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Kleiner Schärenkreuzer
Baubeschreibung von Günter Grandl Mitglied im Modellbauclub IGS-Marktschwaben |
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Vorgeschichte
Da ich nicht vorgehabt habe, eine Baubeschreibung zu erstellen, werde ich den Bau anhand der fertigen Yacht beschreiben. Den Rumpf habe ich aus dem E-Bay gekauft. Das bereits verlegte Holzdeck hat mir nicht gefallen, da die Zugänge zu den Elektronischen Bauteilen zu klein waren. Ich habe das Deck nun neu als Stabdeck ausgeführt.
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Rumpf
Für die Belegung habe ich Raminleisten 2 x 5mm verwendet. Die Königsleiste und Randleisten habe ich aus einer Mahagonileiste 7mm breit gefertigt. Die sog. Kalfaterung habe ich wie bei allen meinen Yachten mit einem Edding Stift nachempfunden. Die schmale Seite der Leiste wird mit oben genannten Stift schwarz gemacht. Andere Modellbauer verwenden dafür einen schwarzen Karton oder schwarzes Fotopapier.![]() |
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im Urzustand | Rumpf nach dem Belegen |
Die Lackierung durch einen Profi ist einfach traumhaft schön geworden. Aus Spraydosen oder Pinseln kann man nie diese hohe Qualität erreichen.
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Kajütaufbau
Nun kann ich eigentlich mit dem schönsten des Modellbaues beginnen mit dem Aufbau. Beim Festlegen der Abmessungen des Aufbaues ist darauf zu achten, dass man später das Service Brett mit der Segelwinde und Ruderservo aus und einbauen kann. Den Aufbau fertigte ich aus 2 mm dicken Mahagonibrettchen. Da das Mahagoni bei der Verarbeitung sehr leicht bricht, habe ich diese Brettchen auf ein dünnes (0,8mm)dickes Sperrholz aufgeleimt. Nach der maßlichen Festlegung des Aufbaues habe ich zuerst die runden Buhlaugen ausgebohrt. Die echten Schärenkreuzer habe zwar ovale Buhlaugen, da diese aber im Modellbauzubehör nicht zu bekommen sind, verwende ich runde Messing Buhlaugen mir Glaseinsätzen.
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Den Kajüttaufbau habe ich abnehmbar ausgeführt. Ich werde nun die Größe des Service-Brettchens festlegen und den Einbau der Elektronik beginnen.
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zur Erklärung der von mir verwendeten Segelsteuerung werde ich eine Skizze des Schotverlaufes
mit einfügen. Zuerst die sog. Aufrollautomatik zur Straffung des Windenschots.
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Jungfernfahrt
Nun kommt der schönste Bauabschnitt für jeden Modellbauer die „Jungfernfahrt” Dass die Wasserlinie ok ist habe ich ja bereits in meinem Gartenteich festgestellt aber nun muss sich zeigen wie sich die Yacht bei Wind verhält.
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Nach der Jungfernfahrt bei Wind zwischen 3 und 4 hat sich die Yacht von Ihrer absoluten gutmütigen Seite gezeigt. Sie läuft sehr schön und schnell und reagiert sofort auf jede Ruderbewegung. Es ist sicherlich keine Rennziege wie der Länge entsprechend einer IOM aber es ist einfach was ganz besonderes. Und ich denke, sie wird sich auch bei starken Wind gut verhalten.