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br-20-05-kopf.htm; 09.03.2020

Die 42ste Fühlinger-See-Regatta,
diesmal unter besonderen Bedingungen …

Bildericht von Uli Schramm 3. und 4. Oktober 2020

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War im Vorfeld der zahlreichen Fühlinger-See-Regatten vergangener Jahre die Haupt-Frage meist: „Wie wird das Wetter?“, kam diesmal eine zweite Haupt-Frage dazu, nämlich: „Wie wird alles klappen angesichts von „Corona“ - und den damit verbundenen Einschränkungen und Auflagen für Veranstaltungen in der Öffentlichkeit?“ …

Um diese zweite Frage gleich zu beantworten: GUT hat es geklappt! Borek und sein Team hatten auch diese neuen Herausforderungen prima gemeistert. Alle Teilnehmer waren gut vor-informiert worden über das, was man „darf“, und was nicht. Der Veranstaltungsraum war gut vorbereitet: Etwa 30 Einzel-Tische im „Corona-Abstand“, gut Platz für jede(n) Teilnehmer(in), deren Zahl auf 30 begrenzt worden war. Im Vergleich zu den sonstigen Zahlen (etwa 50 Skipper und oft noch mit „Begleitung“) sicherlich zunächst mal ein ungewohnt kleines „Feld“, aber auch das hatte seinen Reiz: Es ging noch familiärer (als sonst) zu und alles hatte etwas von „Entschleunigung“.

Leider konnte die sonst übliche hervorragende und liebevolle Betreuung durch Kaffee, Kuchen, belegte Brötchen, Würstchen, Erbsensuppe usw. diesmal nicht stattfinden – aber so hat sich jeder eben sein Butterbrot selber mitgebracht. Die Bilanz am Schluss der Veranstaltung jedenfalls war eindeutig: Selbst wenn in einem halben Jahr immer noch diese unseligen (aber sicherlich irgendwie auch nötigen) Enschränkungen bestehen sollten: Die meisten würden auch unter Corona-Bedingungen freudig und gerne weiterhin kommen …
Also: Vielen Dank und herzliche Ermutigung an Borek und Team!!

Nun zur ersten Frage: Das Wetter … - mit einem Wort: ziemlich „durchwachsen“:
Am Samstag: Erste Inselumrundung: „von oben her“ trocken, aber der Wind war auch sehr dürftig.
Zweite Inselumrundung: Zwar etwas mehr Wind, zunächst nur Niesel, dann aber richtig dick Wasser von oben. Bei mir haben Jacke, Pullover und Hemd die Feuchtigkeit immer weiter nach unten durchgereicht – bis auf die Haut …

Das übliche „Abend“-Essen im „Kasselberger Gretchen“ begann aus diesem Grunde auch bereits gegen 17.00 Uhr – gemütliches Beisammensein und Gespräche (nicht nur) übers Modellbauen und -Segeln.

Der Sonntag: Trocken von oben, zeitweise sogar ein wenig Sonne, und: viel viel viel Wind!!
Eine gleichmäßige Aufteilung der Windgeschwindigkeiten auf Samstag und Sonntag wäre da sicherlich vorteilhafter gewesen (einige frotzelten mir gegenüber, ich hätte wohl seit meiner Pensionierung als Pfarrer auch nicht mehr den richtigen „Draht nach oben“ ….). Viel Wasser in der Bilge war die unvermeidliche Folge für fast alle Boote, und von den 25 Teilnehmern sind dann auch nur 15 (als Teilnehmer, die alle vier Läufe ganz geschafft haben) in die Endwertung gekommen. Leider ist ein Boot sogar ganz auf der Strecke geblieben, aber der Skipper hat sich schon mit freundlichen Tauchern, die am Fühlinger See ihr Revier haben, in Verbindung gesetzt. Alles Gute und viel Erfolg bei der Rettung!

… ich stelle gerade fest, dass mein Bericht schon längst die übliche Länge überschritten hat – darum Schluss für heute und hier noch ein paar Bilder …

MiniSail Ahoi und vielen Dank noch mal an Borek und Team! … bis zur nächsten Fühlinger Regatta – ins Auge gefasst für den 6. und 7. März 2021!

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video-1.jpg Ein Video dazu von Uli Schramm


mini-sail ahoi
Uli Schramm


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