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Spinnakern auf Modellsegelschiffen
832/834/913 -
Abgeschickt von [Carsten Trachte] am 15 Februar, 2004 um 21:49:40
Hat jemand Erfahrungen mit dem Setzen/Bergen und der generellen Verwendung von Spinnakern auf Modellsegelschiffen?

832/834/913 - Spinnakern auf Modellsegelschiffen
Abgeschickt von [Jürgen Schacht] am 16 Februar, 2004 um 00:58:48
Hallo Carsten,
schaue mal ins Archiv vom Forum, unter 2003/01-04 ist einiges zusammengetragen worden.
Gruß Jürgen

832/834/913 - Spinnakern auf Modellsegelschiffen
Abgeschickt von [Hellmut Kohlsdorf] am 01 Juni, 2004 um 14:51:10
Hallo Carsten,
ich bin beim Bau meiner Voilier, Bauplan vom vth-Verlag, jetzt an dem Punkt wo der Einbau eines Spinnakers akut wird. Ich orientiere mich dabei an den Vorschlägen von Doug Lord, siehe http://www.microsail.com/spinnaker.html
Anders als bei seinem Vorschlag, kann ich meinen Hohlkörper im Rumpf nicht über einen Abfluß in Bugnähe entwässern, sondern muss mittels Wassersensor und Pumpe den Hohlkörper entwässern.
Weiterhin, anders als bei Doug, setze ich ein Genua-Vorsegel ein, dessen Vorliek mit dem Vorstag identisch ist. Dieser wäre nun dem sich entfaltenden Spinnaker im Wege (der Spinnaker soll übrigens in weniger als 3 Sekunden gesetzt und eingeholt werden. Ich plane daher ein Kabinen-Decksaufbau über 2 Gewindestangen über die Spinnaker-Decksöffnung parallel zur Bootslängsachse zu bewegen und an diesem Decksaufbau einen "Baum" vorzusehen der bis zur Bugnase reicht und an welchen ich die Vorstag befestige. Dadurch würde über Endstellungsschalter und Relais das setzen oder einziehen des Spinnakers wie folgt ablaufen. Hierbei werde ich Getriebemotor mit Umpolung und Endschalter Elektronik und Mechanik einsetzen wie in diesem Forum als Beitrag gezeigt.
1. Deckaufbau und "Vorstagbaum" nach Achtern fahren bis Spinnaker Decksöffnung frei.
2. Endschalter schaltet dann Relais welches über mehrere Getriebemotoren den Spinnaker setzt oder einfährt bis wieder ein
3. Endschalter den Deckaufbau und "Vorstagbaum" über die Decköffnung fährt.
Sollte ich den Eindruck haben das diese Mechanik zu anfällig für Störungen wäre, würde ich über einen Mikrocontroller den Vorgang überwachen und einen "failsafe" Zustand anfahren lassen.
Sollte, aus was für Gründen auch immer Wasser in den Hohlraum fliessen, so würde das Wasser aus den Rumpf gepumpt.
Ich habe leider keinen Platz im Web um Abbildungen abzulegen zur ergänzenden Information. Stehe aber für weiterführenden Informationsaustausche gerne zur Verfügung. Wäre schön nicht alleine in dieses "technische Abenteuer" zu gehen, schau aber in Dougs Webseite!
mit freundlichem Gruß
Hellmut
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