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Schott Abdichtung
1732/1733/1734 -
Abgeschickt von Peter Schultz am 25 August, 2008 um 10:17:37
Hallo zusammen,
ich fahre im Augenblick einen Top Cat von Robbe, sowie einen Butterfly von Graupner.
Da ich in der Segelbranche neu bin würde mich interessieren wie man einen vernünftige Schottabdichtung herstellen kann.
Der Cat kenternt ab und zu bei starkem Wind ( mein Fehler, bin halt nicht schnell genug mit der Winde ).
Bei den ersten 2-3 mal richtet er sich immer wieder schön auf. Danach ist dann soviel Wasser über die Schottführungen eingedrungen das er sich nicht mehr von alleine aufrichtet.
Bei der Butterfly ist es ebenfalls so das daß Wasser bei starkem Wellengang über die Schotführung eindringt.
Ich weiß wirklich nicht wie man so etwas abdichten könnte.
Freue mich auf Eure Antworten.
Vielen Dank.
Gruß
Peter

1732/1733/1734 - Schott Abdichtung Abgeschickt von [Willi Pülmanns] am 25 August, 2008 um 12:54:48
Antwort auf: Schott Abdichtung von Peter Schultz am 25 August, 2008 um 10:17:37:
Hallo Peter
Deinem Bericht nach zu schließen, liegen die Durchbrüche um die Schoten unter Deck zu führen an dessen seitlichen Rand, so daß sie bei starker Krängung unter Wasser liegen. Wenn man "knüppelt" und das häufiger vorkommt, reicht wohl auch der kleine Durchmesser der Durchbrüche, um mit der Zeit zu viel Wasser in den Rumpf kommen zu lassen.
Abhilfe könnte eine Verlegung der Decksdurchbrüche in den Bereich der Mittellängsachse schaffen. Anstelle der ursprünglichen Durchbrüche an der Seite, treten dann Umlenkrollen, die die Schot dann zur Mitte führen. Wenn die Mittellängsachse Wasser bekommt, hast Du Probleme ganz anderer Art, da spielt es dann kaum noch eine Rolle, ob das Modell sich wieder aufrichtet oder nicht.
Nachteil: Der zusätzliche Umlenkpunkt erhöht die Reibung der Schot. Beim Fieren der Schot rauscht diese nicht mehr so gut aus. Beim Dichtholen muß die Winde mehr arbeiten. Ob das akzeptabel ist, hängt von den Anforderungen ab, die Du selbst an Dein Schiffchen stellst.
bis denne
Willi

1732/1733/1734 - Schott Abdichtung
Abgeschickt von [Ralph Sutthoff] am 25 August, 2008 um 21:43:20
Antwort auf: Schott Abdichtung von Peter Schultz am 25 August, 2008 um 10:17:37:
Hallo,
Kenterungen lassen sich bei Mehrrumpfbooten nun mal nicht mit Sicherheit vermeiden. Das macht sie vielen Seglern suspekt. –
Einen 100%ig dichten Segler gibt es nicht, es sei denn, die Schoten liegen vollständig über Deck (Wettbewerbsboote). Das größte Problem stellen allgemein in der Regel die Deckelabdichtungen an Deck zum Rumpfinneren dar. Schotdurchführungen sollten über Deck möglichst achteraus öffnen und an geschützter Stelle liegen. Handelt es sich dabei um Röhrchen, kann man an deren Enden Schrumpfschläuche aufsetzen, schrumpfen und dadurch dem Wasser das Eindringen weiter erschweren.
Ralph Sutthoff
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